Die neue Kirchengemeinde Nordbadische Bergstraße existiert zwar erst ab dem 1. Januar 2026 als neue rechtliche Größe, aber manche Veränderungen beginnen bereits am 1. Oktober 2025 und werden sich in unserer Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg personell zunächst stärker als in den anderen Seelsor- geeinheiten bemerkbar machen.
Pfarrer Johannes Balbach beginnt zum 1. Oktober 2025 als Leitender Pfarrer der SE Weinheim Hirschberg und wird ab 1. Januar 2026 als Pfarrer die Leitung der neuen Pfarrei St. Marien Weinheim – Röm.-kath. Kirchengemeinde Nordbadische Bergstraße übernehmen.
Am zweiten Donnerstag nach Pfingsten feiert die katholische Kirche das Fest Fronleichnam. Der Name bedeutet "Fest des Leibes und Blutes Christi". An Fronleichnam, das seit 1264 begangen wird, feiern Gläubige in festlicher Freude die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie und seine Gegenwart unter den Menschen als das Fundament des christlichen Lebens. In Prozessionen wird die als der Leib Christi verehrte Hostie durch die Straßen getragen.
Am vergangenen Wochenende fanden die beiden diesjährigen Erstkommunionfeiern der Pfarreien St. Laurentius und Herz Jesu in der St. Laurentiuskirche statt.
Die Minigemeinschaft in der zukünftigen Kirchengemeinde Nordbadische Bergstraße funktioniert bereits sehr gut. Nach dem Gemeinschaftsministrieren mit Übernachtung in Hemsbach im April, trafen sich jetzt fast 50 Minis in Christkönig Großsachsen zum gemeinsamen Ministrieren.
Großzügige Spende für die Kinderhilfe Bethlehem e.V.
Bei der Verabschiedung von Günter Huth aus dem aktiven Dienst als Diakon der Seelsorgeeinheit sind durch die Kollekte im Gottesdienst und durch die Spenden per Banküberweisung die Summe von 2530,06 € zusammengekommen.
Selbst in der verregneten ersten Ferienwoche fanden sich noch trockene Momente und jeder einzelne wurde genutzt, um den 28 teilnehmenden Kindern der Sommerwoche des JAcKs (des Jugend-Arbeitskreises der christlichen Kirchen) reichlich Abwechslung zu bieten.
Neulich war ich zur Silberhochzeit von Freunden in Berlin. Sie hatten mich gebeten, ein paar Worte zu sagen und mein Freund hatte tatsächlich noch das Trauevangelium und den Trauspruch gefunden.
Mit drei feierlichen Gottesdiensten, in denen über 130 Jugendliche das Sakrament der Firmung empfingen, ging in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg am ersten Juliwochenende die Firmvorbereitung 2023 zu Ende. Die Jugendlichen hatten in der von Gemeindereferentin Dr. Barbara Miltner-Jürgensen geleiteten Vorbereitung, zwischen vier Modellen auswählen können.
DiesommerlichenTageverlocken zu manchenAus-flügenundToureninder Natur. IndenPfingstferienwanderteichinderHohenTatraanderGrenzezwi-schenPolenundderSlowakei.
Die Kinder des Kindergartens St. Martin zusammen mit ihren Erzieherinnen waren die ersten, die beim Gottesdienst zur Verabschiedung von Gemeinde- referentin Gabi Mihlan-Penk in der Leutershausener Pfarr- und Wallfahrtskir- che mit ihrem Ständchen den Reigen der vielen Glück- und Segenswünsche eröffneten.
Eine staatliche Universität in Indonesien hat dem deutschen Jesuiten Karl-Edmund Prier die Ehrendoktorwürde verliehen. Der 85-Jährige hat über Jahrzehnte indo- nesische Volksmusik erforscht und gelehrt.
Mit dieser Frage haben sich 29 Jugendliche bei einem Kunstprojekt im Rahmen der Firmvorbereitung in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg auseinandergesetzt.
Am 28. März hat Pfarrer Klaus Bader, früher Pfarrer in Leutershausen, sein 80. Lebensjahr vollendet. Pfarrer Stephan Sailer konnte dem rüstigen Jubilar im Namen seiner früheren Pfarrgemeinde herzliche Glück- und Segenswünsche überbringen. Wir wünschen Pfarrer Bader weiterhin einen erfüllten Ruhestand, Gesundheit und Freude. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen bei uns.●
In wenigen Wochen endet für unsere Gemeindereferentin Gabi Mihlan-Penk mit der entsprechenden Phase der Altersteilzeit die aktive Phase ihres Berufslebens und damit eine lange segensreiche Tätigkeit alsGemeindereferentin mit Schwerpunkt in Leutershausen und Oberflockenbach, aber auch in unserer ganzenSeelsorgeeinheit.
Zusammen mit 10 Mitbrüdern wurde Pfarrer Stephan Sailer am 17. Mai 1998 im Freiburger Münster zum Priester geweiht.
Wir gratulieren ihm herzlich zum Silbernen Priesterjubiläum und dürfen dies mit ihm am Sonntag, 21. Mai 2023 im Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Pfarr- und Wallfahrtskirche in Leutershausen feiern. Anschließen sind alle zu einem Stehempfang um die Kirche herum eingeladen.
18 Firmandinnen und Firmanden aus der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg wanderten von Gründonnerstag bis Ostersonntag rund 65 km mit Jesus im Gepäck. Sie hatten im Rahmen der Firmvorbereitung diesen speziellen Kurs gewählt, der von Lea Grünberger, Nicole Lutz, Alex Peters-Höer und Pastoralreferent Wolf-Dieter Wöffler begleitet wurde. Dabei ging es darum, an den 3 Heiligen Tagen den Weg Jesu bis zur Auferstehung mitzugehen und dabei auch Gottes Spuren in der Natur wahrzunehmen.
Am Dienstag, 18. April 2023, wird für die Erzdiözese Freiburg eine qualitative Aktenanalyse seitens der Arbeitsgruppe „Machstrukturen und Aktenanalyse“ veröffentlicht. Sie ist nach der sogenannten MHG- Studie im Jahre 2018 zum Thema „Sexueller Miss- brauch in der katholischen Kirche Deutschlands“ ein weiterer Schritt zur Aufarbeitung dieses furchtbaren Geschehens auch in Gemeinden und Einrichtungen unseres Bistums.
Pfarrgemeinderatssitzung der Seelsorgeeinheit am 16. März Fast vollständig versammelten sich die Pfarrgemeinderäte zur Sitzung am 16. März. Zunächst erhielten die einzelnen Gemeinden die Gelegenheit, über das Geschehene und die Planungen in ihren Gemeinden zu berichten. weiterlesen
Am 2. Weihnachtsfeiertag waren sie wieder in großer Zahl zusammengekommen. Die Sternsinger der Sachsendörfer erschienen in ihren bunten königlichen Gewändern zum Gottesdienst im Kirchenzentrum St. Josef Lützelsachsen. Dort wurden sie feierlich von Pfr. Schrimpf ausgesandt, nachdem sie, sowie die Kreide, Aufkleber und Weihrauch, die sie immer dabei haben, gesegnet wurden.
Nun gehen sie wieder bis einschl. 5. Januar von Haus zu Haus, bringen den Segen für das neue Jahr und bitten um eine Spende für Kinder in Not.
Die Projektkirche Paulstraße hat nach 16 Jahren aktiver Arbeit in einem feierlichen Gottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche in Weinheim Adieu gesagt. Zu Beginn des Gottesdienstes hielt Pastoralreferent Wolf-Dieter Wöffler einen summarischen Rückblick auf die letzten 16 Jahre, in der die Gemeinschaft der Projektkirche in wechselnden Konstellationen und zahlreichen thematischen Abendveranstaltungen über Gott und die Welt unterwegs gewesen war.
Der Glaube versetzt bekanntlich Berge und im Evangelium des Erntedanksonntags sagt es Jesus seinen Jünger:innen ganz klar: „Wenn euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn, würdet ihr zu dem Maulbeerbaum sagen: Heb dich samt deinen Wurzeln aus dem Boden und verpflanz dich ins Meer und er würde euch gehorchen.“ (Lk 17,6)
In den ersten zwei Wochen der Sommerferien veranstaltetet die KjG Hohensachsen ein Zeltlager für Kinder- und Jugendliche im Alter von 9-14 Jahren in Abersfeld im Landkreis Schweinfurt. Das Zeltlager stand unter dem Motto „Zelasabim, 14 magische Tage“.
Mit zwei großen Festgottesdiensten in seiner Heimatstadt Singen und an seinem jetzigen Wohnsitz Oberkirch-Nußbach konnte Pfarrer Johannes Bold den 50. Jahrestag seiner Priesterweihe begehen, die er am 22. Mai 1972 durch Gebet und Handauflegung es damaligen Freiburger Erzbischofs Dr. Hermann Schäufele empfangen hatte.
Am Samstag, den 26. März 2022 waren die Lektor:innen und Kommunionhelfer:innen aus Weinheim ins Gemeindehaus Herz Jesu zu einem Fortbildungs-Vormittag eingeladen.
Ökumenische Aktion in Hohensachsen, Großsachsen und Lützelsachsen
Die evangelischen und katholischen Gemeinden von Großsachsen, Hohensachsen und Lützelsachsen laden in den Osterferien zu einer Oster-Jagd 2.0 durch die Dörfer und Umgebung ein.
Nach der anstrengenden Corona-Zeit, die noch nicht vorbei ist, finden wir uns in Europa gerade in einer sehr angespannten politischen Lage wieder: Krieg bei unseren Nachbarn in der Ukraine.
Wie ermutigend ist die Zusage des Auferstandenen: Der Friede sei mit Euch!
Unter der Festnetznummer 06201/2721515 kann man jede Woche eine kurze Andacht hören, die von hiesigen Pfarrerinnen und Pfarrern gesprochen wird. Immer zum Wochenbeginn wird ein neuer geistlicher Impuls eingestellt. Zum Anhören muss man nur die Telefonnummer wählen und sich eine ruhige Ecke suchen…●
„Ich würde ja schon gern einiges anders machen, aber . . .“ – „Das geht jetzt nicht, weil ich vorher noch . . .“ – „Dafür fehlt mir momentan die Zeit.“ – Leben im Konjunktiv. Davon sind wir viel bestimmt. Seit der Corona-Pandemie erst recht. Zurzeit sollen wir weiterhin auf viele Kontakte verzichten. Sollen uns weiterhin einschränken in unserem Leben. Für Christinnen und Christen auf der ganzen Welt beginnt am 02. März mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit – eine Zeit des Verzichts. Als ob wir momentan nicht schon auf vieles verzichten müssen.
98 Kinder und Jugendliche waren mit 30 Betreuerinnen und Betreuern in den Sachsendörfern unterwegs
Sternsinger aus St. Jakobus beim Dreikönigsgottesdienst am 6. Januar 2022 in der Christkönigskirche Großsachsen
Am 6. Januar 2022 waren 34 der fast 100 Sternsingerinnen und Sternsinger der Sachsendörfer Lützelsachsen, Hohensachsen, Ritschweier und Großsachsen in die Christkönigskirche gekommen um den Abschluss der diesjährigen Sternsingeraktion zu feiern.
Liebe Geschwister im Glauben, auch in diesem Jahr werden wir Weihnachten wieder anders feiern als wir es vor dem Beginn der Coronapandemie gewohnt waren. Es sieht im Augenblick so aus, dass wir unsere Gottesdienste zu den inzwischen gewohnten Regeln (Abstand – Hygiene – Maske – Kontaktnachverfolgung) ohne weitere Auflagen feiern dürfen.
Am 19. und 20. November trafen sich die PGR*innen zu einer motivierenden Klausurtagung im Schulungszentrum Ritschweier unter strengen 2G-Regeln. Damit alle ein gutes Gefühl hatten und die Vorgaben des Gesundheitsamts eingehalten wurden, begann das Treffen mit einem aktuellen Antigentest.
Kirchenentwicklung 2030 ist langsam in aller Munde und kommt in den Gemeinden an. Nachdem die territorialen Bedingungen mit 36 Pfarreien neu umschrieben wurden, die Tandems der lokalen Projektkoordinator*innen weitestgehend gefunden sind und ein Kick-Off in Rastatt deren Startpunkt für den Beginn der Projektarbeit markierte, nimmt das Schiff in Richtung 2025/26 über die diözesane Pastoralkonferenz vom 25.-27. März 2022 langsam Fahrt auf.
Auch diesen Sommer konnten wir, die KjG Weinheim, wieder erfolgreich unser Zeltlager durchführen, worüber wir uns sehr gefreut haben! Letztes Jahr fand das Lager zwar auch statt, jedoch musste unsere große Gruppe sich in Kleingruppen einteilen, was die sonst so präsente Lagergemeinschaft etwas beeinträchtigt hat. Dementsprechend waren wir umso glücklicher, dass wir dieses Jahr auf demselben Zeltplatz in Rotenhain, Westerwaldkreis, unser Lager wieder als eine große Gruppe durchführen durften. Das Zeltlager ist unser größtes Projekt, an dem die freiwilligen Leiter der KjG Weinheim das ganze Jahr lang planen und auf das wir uns jedes Jahr aufs Neue freuen! Dass der eigentliche Zeltplatz uns abgesagt hat und wir deshalb zeitlich einen neuen, späteren Rahmen festlegen müssen, hat uns nicht daran gehindert wieder eine tolle Zeit auf dem Lager zu haben! (weiter)
Am ersten September habe ich als Nachfolgerin von Heidi Kohl meinen Dienst als Gemeindereferentin in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg begonnen. Zu meinen Aufgaben gehören in der Pastoral unter anderem die Erstkommunionvorbereitung in den Gemeinden Großsachsen, Hohensachsen und Lützelsachsen, die Taufbegleitung, der Beerdigungsdienst und zu einem großen Teil der Religionsunterricht an drei Grundschulen.
Die Wissenschaft, die sich damit beschäftigt, welche Faktoren die Lebenszufriedenheit der Menschen positiv beeinflussen, kommt zu einer Erkenntnis:
Menschen, die sich selbst als beschenkt erleben und dankbar auf ihr Leben blicken, sind glücklicher als die Zeitgenossen, die eher kritisch und unzufrieden mit sich selbst sind und in allem die Fehler und Macken suchen.
Firmung goes Livestream oder über die Gnadengaben des Heiligen Geistes
In der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg wurde am vergangenen Wochenende an 4 Firmstationen insgesamt 109 Jugendlichen das Sakrament der Firmung gespendet. Bereits die diesjährige Vorbereitung stellte die Katechetinnen und Katecheten unter Beachtung der Coronaregeln vor neue Herausforderungen. Lange war angekündigt, dass die Vorbereitung sehr konzentriert, gemeindeorientiert und im Freien stattfinden würde, was sich letztlich auch so bewahrheitete.
Am 4. Juli begeht St. Marien in Weinheim den Eine-Welt-Sonntag. Nach dem festlichen Gottesdienst (9.30 Uhr, mit Anmeldung) lädt das Gemeindeteam von 10.30 – 13.00 zu einem Flohmarkt in den Garten des Gemeindehauses ein. Es gelten......
Gottesdienst mit Livestream aus der Christkönigskirche
Am Sonntag, den 16. Mai, beging die Pfarrei St. Jakobus ihren 3. Partnerschaftstag mit der Pfarrei San Jacinto de Chala in Peru.
Aus diesem Anlass fand ein feierlicher Gottesdienst in der Christkönigskirche in Großsachsen statt. Dieser wurde erstmals gestreamt, sodass auch die Partnergemeinde in Chala / Peru diesen Gottesdienst zeitversetzt miterleben und mitfeiern konnte.
Der Pfarrgemeinderat und das Seelsorgeteam laden alle Gremienmitglieder des Pfarrgemeinderats und der Gemeindeteam, sowie Mitglieder von Gruppen und Kreisen und Interessierte der Pfarrei am 16. Juni 2021 um 19:30 zu dieser Veranstaltung als Zoom-Konferenz ein.
Für das Feuerwehr-Seelsorge-Team (FST) im Rhein-Neckar-Kreis und die Notfallseelsorge war es coronabedingt kein einfaches Jahr. Blieb das Team für öffentliche Einsätze voll einsatzbereit, mussten häusliche Einsätze mit steigender Infektionsgefahr für die ehrenamtlichen Kräfte, wie auch für die HvO-Einheiten der freiwilligen Feuerwehren, ausgesetzt werden.
Auch im zurückliegenden Jahr haben wir die großen Kollekten mit pfarreiübergreifendem Empfängerkreis abgehalten. Viele liegen im Ergebnis unter dem von 2019, was bei den beschränkten Zahlen der Gottesdienstbesucher nicht verwundert.
Pfarrer Joachim Dauer hat im Rahmen einer Messfeier die Mitglieder des neuen Gemeindeteams St. Marien berufen, nach dem sie vom Pfarrgemeinderat bestätigt worden waren. Für die Tätigkeit im Gemeindeteam haben sich begeistern lassen: Alexandra Ernst, René Gilles, Jochen Ludwig, Sylvia Nell, Gertrud Oswald, Harald Oswald, Ilse Pfeifer, Lucia Stefini, Klaus Veeser, Natalie Watzke, Fridolin Werr und Angelika Woidich. René Gilles wurde zum Sprecher gewählt. Die Begleitung des Gemeindeteams liegt in Händen von Gemeindereferentin Michaela Mikula, die Mitglied des Seelsorgeteams ist.
ziehen uns wieder in ihren Bann. Die Vorfreude in diesem schwierigen Jahr ist verständlicherweise verhalten und nach Innen gekehrt. So hat es sich manch einer in den letzten Wochen Zuhause behaglicher eingerichtet. Nicht nur in den Schulen war das Einkuscheln in Decken das Gebot der Stunde.
Am 14. Oktober verstarb im Alter von 89 Jahren Herr Hugo Karcher.
In großer Verbundenheit mit St. Marien hat er vor allem als Vorsitzender des Stiftungsrates zusammen mit Herrn Pfarrer Wunsch und engagierten Ehrenamtlichen das Leben der Gemeinde über viele Jahre mitgestaltet.
Berufung der Mitglieder in das Gemeindeteam der kath. Pfarrei St. Jakobus
Gemeindeteam St. Jakobus. Von links: Christian Arnold, Gemeindereferentin Heidi Kohl, Stefan Mußotter, Stefan Buchholz, Michael Göcke, Ulrike Schellhammer, Diakon Wolfgang Rein, Monika Gaber, Margitta Padberg, Daniel Rohleder, Auf dem Foto fehlt: Ursula Raffel
„In der Kirche wird zur Zeit vieles weniger. Das Gemeindeteam von St. Jakobus jedoch wächst.“ So die Worte von Antje Blank, stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderates der Kirchengemeinde Weinheim Hirschberg bei der Berufung der Mitglieder durch Pfarrer Joachim Dauer am vergangenen Sonntag, 22.11.2020, in der Christkönigskirche in Großsachsen.
Eine Freundin aus Kindertagen bat mich einmal eindringlich: „Du bist die einzige, mit der ich bestimmte Erinnerungen teilen kann. Bitte vergiss sie nicht!“
Das kennen wir alle: In unseren Erinnerungen liegt eine besondere Kraft. Sie machen uns zu der Person, die wir sind und verbinden uns mit anderen. Mit unseren Erinnerungen „schreiben“ wir unsere ganz eigene Lebensgeschichte. Je älter wir werden, desto mehr Erinnerungen an Erfahrungen und Erlebnisse der Vergangenheit, die länger zurückliegen, werden uns wieder bewusst.
9.537 Kilometer Luftlinie liegen zwischen Weinheim und Acatzingo, eine Autostunde südlich von Mexico City. Dort befindet sich `El Diamante´ (Der Diamant), das Bildungszentrum der Fokolar-Bewegung in Mexico. Dort bin ich nach 11 Flugstunden am 10. August 2019 angekommen.
Corona-bedingt fand erst jetzt die konstituierende Sitzung des neugewählten Pfarrgemeinderats der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg im Gemeindehaus St. Marien in der Weinheimer Weststadt statt. Bei der Wahl am 5. April, die nur online oder per Briefwahl möglich war, wurden 17 Mitglieder in das Gremium gewählt, dessen Amtszeit bis 2025 dauert.
Zum vorerst letzten großen Feiertag im Kirchenjahr, dem Hochfest Fronleichnam, entstand in der von Kirchenmusikerin Jutta Stock initiierten Video-Reihe nun noch eine weitere Ausgabe. In der katholischen Kirche wird dieser Tag, an dem die bleibende Gegenwart Jesu Christi in der Eucharistie verehrt wird, in besonderer Weise gefeiert und an vielen Orten werden auch heute noch Prozessionen durchgeführt.
Gedanken zu Fronleichnam (von Felix Genn) Auch Fronleichnam, das Hochfest des Leibes und Blutes Christi, hat einen österlichen Charakter. Die Kirche feiert es am zweiten Donnerstag nach Pfingsten und betrachtet noch einmal mit besonderer Aufmerksamkeit, in tiefer Ergriffenheit und Dankbarkeit, was ihr der Herr am Gründonnerstag mit der Einsetzung der Eucharistie geschenkt hat. Das Wort: "Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage" (Matthäus 28, 20) ist real und fassbar im Sakrament des Altares, in dem der gekreuzigte und auferstandene Herr wahrhaft unter uns bleibt.
Wie sieht´s aus?– vorläufiges Endergebnis der Pfarrgemeinderatswahl in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg.
Seit dem 5. April steht das vorläufige Endergebnis der Wahl zum neuen Pfarrgemeinderat in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg fest. 17 Mitglieder konnten in den neuen Pfarrgemeinderat gewählt werden.
„Wie ein Fest nach langer Trauer, wie ein Feuer in der Nacht, ein offenes Tor in einer Mauer, für die Sonne aufgemacht, wie ein Brief nach langem Schweigen, wie ein unverhoffter Gruß, wie ein Blatt an toten Zweigen, ein Ich-mag-dich-trotzdem-Kuss“, so beschreibt ein neues geistliches Lied in anschaulichen Bildern die Wirkung von Versöhnung.
Das Feuerwehr-Seelsorge-Team FST des Kreisfeuerwehrverbands Rhein Neckar-Kreis e.V. war im Jahr 2019 in so vielen Notfällen im Einsatz wie bisher nur einmal in seiner über 20jährigen Geschichte. Zu insgesamt 181 Einsätzen wurden die 35 ehrenamtlichen Mitglieder des FST im vergangenen Jahr alarmiert. Insgesamt 800 Menschen konnte im Rahmen der Psychosozialen Notfallversorgung PSNV Hilfe und Unterstützung in Notfällen geboten werden.
anlässlich der Feier zum 50. Geburtstag von Pfarrer Sailer
Ich danke allen, die aus den Gemeinden unserer Seelsorgeeinheit an meinem 50. Geburtstag am 21.01.2020 im Gottesdienst in der Christkönigskirche und beim anschließenden Empfang im Gemeindehaus in Großsachsen mitgefeiert haben. Es hat mich gefreut, dass im Gottesdienst MinistrantInnnen aus der ganzen Seelsorgeeinheit mitwirkten. Danken möchte ich für die musikalische Gestaltung durch die Kapelle AM aus Leutershausen und Herrn Englert an der Orgel.
Die Zeit - manchmal steht sie still, für einen kleinen, wunderbaren Moment.
Dann wieder rennt sie, verfliegt, lässt sich nicht festhalten – und will ein andermal so gar nicht vergehen. Man kann sie nicht sehen, nicht hören, nicht riechen und nicht fassen. Nur eines ist klar: sie vergeht – und zwar für jeden auf seine persönliche Art und Weise, im je eigenen Tempo.
Mal ehrlich, wie oft hören oder sagen Sie: „Ja, ich habe Zeit“ und wie oft:
Sternsinger aus Weinheim und Hirschberg sammeln rund 41.000 Euro für benachteiligte Kinder
Die Sternsinger der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg sind ganz schön stolz, denn das
Ergebnis ihres Engagements kann sich wahrlich sehen lassen: rund 41.000 Euro kamen bei ihrer Aktion zusammen, die für benachteiligte Kinder in aller Welt bestimmt sind. Vom 26. Dezember bis zum 6. Januar waren 250 Mädchen und Jungen sowie 60 jugendliche und erwachsene Begleitende in 75 Gruppen unterwegs zu den Menschen. Viele Male hatten sie unter dem Leitwort„Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ ihre Lieder gesungen und „20*C+M+B+20“, Christus Mansionem Benedicat, über zahlreiche Türen geschrieben.
Erzbischof Stephan Burger hat zum 10. März 2020 Pfarrer Dr. Joachim Dauer zum Pfarrer der Seelsorgeeinheit Weinheim- Hirschberg ernannt. Damit überträgt er ihm die Hirtensorge gemeinsam (in solidum) mit Pfarrer Gerhard Schrimpf und Pfarrer Stephan Sailer.
Was bedeutet uns die Spiritualitätder Fokolar-Bewegung?
Gerhard Schrimpf:
Nach 7 Jahren Priester-Ausbildung inTheologie und Pastoral wurde mir durch die fast zufällige Begegnung mit der Spiritualität der Fokolar-Bewegung ein Raum geöffnet, der mich die Nähe und Liebe Gottes wie nie zuvor erfahren ließ. Vor allem im Wort Gottes (Hl. Schrift), in der Eucharistie, in der gegenseitigen Liebe, in der Verlassenheit Jesu am Kreuz wurde mir ein Licht geschenkt, dem zu folgen mich immer wieder neu herausfordert und fasziniert - ob als Einzelner oder in Gemeinschaft, in der Begegnung mit Angehörigen anderer Konfessionen, Religionen oder Völker und Kulturen.
Weihnachten ist das Fest, an dem wir die Geburt des Gottessohnes
mittenunter uns Menschen bestaunen und bewundern. Chiara Lubich, die Gründerin der weltweiten Fokolar-Bewegung sprach oft über dieses Geheimnis. Dabei hob sie hervor, dass Jesus nicht nur an Weihnachten, sondern jeden Tag und in jeder Situation mitten unter uns gegenwärtig sein wollte.
In einem Weihnachtsbrief (1974) schrieb Chiara Lubich:
Am Sonntag, 20.10. feierte die kath. Pfarrgemeide St. Jakobus einen „Offenen Eventnachmittag“ rund um die Christkönigskirche in Großsachsen.
Über 250 Gäste besuchten die verschiedenen Angebote in der Kirche, im Gemeindehaus und den Infozelten rund um die Kirche.
Die verschiedenen Gruppierungen und Aktiven der Gemeinde stellten sich vor, boten einen Blick hinter die Kulissen der Kirche und nutzten den „Raum zur Begegnung“ untereinander und mit den vielen Interessierten.
Im Gemeindehaus war jeder Winkel belegt und zu verschieden Zeiten wurden verschiedenste kleine Events angeboten.
welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält
Jetzt im Herbst erleben wir die Farbenpracht der Bäume, aber auch das Fallen der Blätter; den Kreislauf des Wachsens und Vergehens. Wir sind in diesen Wochen eingeladen, über unser eigenes Fallen, über die Endlichkeit des Lebens nachzudenken.
Wussten Sie schon? Wer dankbar sein kann, wer das Leben mit all den großen und kleinen Dingen positiv wahrnehmen kann, erhöht nicht nur die Zufriedenheit, sondern auch die eigene Lebensqualität.
Wer „Danke!“ sagt, der gibt sich selbst und dem anderen das Gefühl, dass etwas gut und gelungen ist. Wer Gott „Danke!“ sagt, bewahrt sich und anderen den Glauben, dass unser Leben in Gottes Hand geborgen ist.
Die Psychologin Sonja Lyubomirsky sieht die positiven Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit eines Menschen:
Es ist ein wunderschöner Sommertag, die Sonne lacht vom blauen Himmel, Tautropfen der Nacht glitzern noch in ihrem Licht und die Farben der Natur bekommen eine ganz besondere Leuchtkraft.
Es ist Sonntag. Zeit für einen besonderen Gottesdienst, eine Gipfelmesse oberhalb von St. Jakob im Defereggental auf dem Grossen Leppleskofel, auf 2811 m. Bis zur Bergstation auf 2368 m fährt eine Seilbahn, die restlichen knapp 500 Höhenmeter sind zu Fuß zu bewältigen.
Informationsveranstaltung im Gemeindehaus St. Marien
Mit einer Pastoralkonferenz im Februar 2019 hat Erzbischof Stephan Burger den Prozess „Kirchenentwicklung 2030“ in der Erzdiözese Freiburg gestartet. Notwendige Veränderungen in der Pastoral, die sich aus dem Rückgang der Priesterzahlen, der hauptberuflich Mitarbeitenden, aber eben auch aus dem Rückgang der Kirchenmitglieder und der Kirchensteuermittel ergeben, sollen auf den Weg gebracht und durch eine parallele Verwaltungsstrukturreform unterstützt werden. Ziel ist es, auch in 2030 in unserer Diözese noch eine verlässliche Kirchenstruktur im Rahmen einer neuen Pfarrei, aber vor allem lebendige Gemeinden, vielleicht mit ganz neuem Selbstverständnis, zu haben. Der Prozess sieht zunächst eine zweijährige Beratung auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens und in speziellen Fachgruppen vor, ehe eine zweite Pastoralkonferenz im Jahr 2021 die erarbeiteten Umsetzungsschritte verabschieden wird, die der Kirche in der Erzdiözese Freiburg bis 2030 ein neues Gesicht verleihen werden.
Firmanden und Firmspender mit den Ministrant*innen in der Pfarrkirche St. Jakobus
Am 13. Juli empfingen in St. Jakobus Hohensachsen 4 Jugendliche und eine junge Erwachsene das Sakrament der Firmung durch Pfarrer Stephan Sailer. Hierfür war Pfarrer Sailer von Erzbischof Stephan Burger eigens beauftragt worden. Vorbereitet hatten sich die Jugendlichen in einem der drei in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg angebotenen Modelle, konnten aber den eigentlich angesetzten Firmtermin Anfang Juni nicht wahrnehmen. Die Firmfeier wurde von einer Vielzahl von Ministrant*innen umrahmt, mit denen Mesner Hermann Tatzel eigens geprobt hatte. Die musikalische Gestaltung übernahm Organist Constantin Gassert. Das Sakrament der Firmung empfingen: Julius Balzer, Jacob Dörsam, Cedric Schuhmann, Nino Davrisheva und Raquel Tavares Neves.
Der Einladung zum Anstoß-Treffen von Maria 2.0 im Pfarrgarten von St. Laurentius am 27.06.19 folgten fast 40 interessierte Frauen und Männer. Vor den Informationstafeln zur Entstehung der Aktion Maria 2.0, einer Übersicht zum Anteil ehrenamtlich tätiger Frauen und Männer in der Gemeinde St. Laurentius/Herz Jesu, Zeitungsartikeln zu Aktivitäten der Aktion Maria 2.0 im Rhein-Neckar-Kreis sowie zur Kirchenentwicklung 2030 entstand rasch ein reger Austausch zwischen den Teilnehmern. Nach einer Begrüßung durch die Organisatorinnen ging es in vier kleineren Diskussionsrunden weiter. Zu den drei vorbereiteten Fragen:
In meiner Schulzeit waren für mich die Pausen oft das Schönste während des Schultages. Eine besonders lange Pausenzeit waren die Sommerferien. Sechs Wochen freie Zeit zum Spielen, Freunde treffen, lesen oder einfach nichts tun. Oft bin ich mit meiner Familie in den Urlaub gefahren.
Freiburg / Rom.Erzbischof Stephan Burgerhat sich am Samstag (29. Juni) positiv über den aktuellen Brief von Papst Franziskus an "das pilgernde Volk Gottes in Deutschland" geäußert: „Ich begrüße es sehr, dass Papst Franziskus den Weg der deutschen Bischöfe unterstützt, einen synodalen Weg zu beschreiten, der auf die drängenden Fragen unserer Zeit eingeht. Ebenso wie dem Heiligen Vater ist es mir wichtig, dass wir diesen Weg gemeinsam mit der ganzen Kirche gehen.“
in der Weinheimer Kernstadt Festliche Eucharistiefeier und Prozession
Pfarrer Gerhard Schrimpf trägt die Monstranz mit der als Leib Christi verehrten Hostie
Am zweiten Donnerstag nach Pfingsten feiert die katholische Kirche das Fest Fronleichnam. Der Name bedeutet "Fest des Leibes und Blutes Christi". An Fronleichnam, das seit 1264 begangen wird, feiern Gläubige in festlicher Freude die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie und seine Gegenwart unter den Menschen als das Fundament christlichen Lebens. In Prozessionen tragen Priester Monstranzen mit der als Leib Christi verehrten Hostie durch die Straßen.
Unter dem Motto „Timeout für die Liebe“ empfingen insgesamt 85 Jugendliche und 4 Erwachsene von Domkapitular em. Monsignore Wolfgang Sauer im Auftrag von Erzbischof Stephan Burger das Sakrament der Firmung in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg. In zwei begeisternden Firmfeiern in St. Johannes Leutershausen und St. Marien Weinheim zeigte sich der Firmspender gewitzt und auf Augenhöhe mit den Jugendlichen und den versammelten Gemeinden. Die Jugendlichen konnten sich im Rahmen der Vorbereitung für drei unterschiedliche Modelle entscheiden. Neben den bewährten Gruppenstunden gab es das Modell an zwei Wochenenden und einen Intensivkurs in der Karwoche mit einer Wanderung entlang des Pfälzer Jakobsweges. Selbstgestaltete Jugendgottesdienste, der Ökumenische Jugendkreuzweg und die Standortgespräche umrahmten die Vorbereitung.
Am Sonntag, 19. Mai 2019 drangen aus der Herz Jesu Kirche in Weinheim mindestens 50 unterschiedliche Kinderstimmen. Anlass war ein „Come together“ von Familien aus der ganzen Seelsorgeeinheit, die Ihre Kinder in den vergangenen drei Jahren taufen ließen.
Auch der diesjährige Kommunionausflug der Kommunionkinder aus den 3 Weinheimer Stadtgemeinden St. Marien, St. Laurentius und Herz Jesu führte in die Grube Maria im Kohlbach in Großsachsen.
Im Februar begann unsere Firmvorbereitung mit dem Jugendgottesdienst unter dem Motto „Timeout“. Es ging darum, eine Auszeit zu nehmen, für mich mit Gott im Alltag. Der noch kommende Jugendgottesdienst soll unter dem Motto „Liebe“ stehen, womit auch schon das Firmmotto „Timeout für die Liebe“ geboren war. Denn zwischen den beiden Jugendgottesdiensten haben wir den Ökumenischen Jugendkreuzweg „Ans Licht“ begangen und er verbindet beide Themen in idealer Weise. Eine Auszeit, ein stilles Betrachten des Leidens und Sterbens dessen, der für uns freiwillig in den Tod gegangen ist.
Das Referat Frauen-Männer-Gender der Erzdiözese Freiburg bietet im kommenden Jahr in Kooperation mit der Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft der Ev. Landeskirche Pfalz wieder eine Visionssuche für Männer in Schwedenan. Das Angebot geht inzwischen in die 3. Runde. Dabei sind die Männer sind vom 2. bis 11. Juni 2020 eingeladen, sich selbst und Gott im „Spiegel der Natur“ in Grönskåra, Südschweden, zu begegnen.
Diesen Satz aus einem bekannten Lied können wahrscheinlich zurzeit viele gut nachvollziehen. Ist es nicht herrlich, die Bäume am Straßenrand in voller Blüte zu sehen? Oder genießen Sie nicht auch, die bunten Blumen nach den oft tristen Wochen des Winters? Tut es uns nicht gut, die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren und zu merken, dass das sonnige Wetter auch anderen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubert?
Und doch ist das nur die eine Seite in dieser Fastenzeit, in der wir uns auf das Osterfest vorbereiten. All diese schönen Augenblicke in der erwachenden Natur können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch tiefe Not, Angst, Verzweiflung, Krankheit und Tod in unserer Welt, sogar in unserem direkten Umfeld gibt. Davor dürfen wir die Augen nicht verschließen. Unsere Mitmenschen brauchen unsere Aufmerksamkeit und unseren Zuspruch in schwierigen Situationen.
Der Gemeinsame Pfarrgemeinderat der Seelsorgeeinheit hat sich das Ziel gesetzt, Wege aufzuzeigen, wie wir unserer Vision von Kirche
Im Vertrauen auf Gott,
eine lebendige Gemeinschaft,
offen für Alle
in den nächsten Jahren näher kommen können. Die neu verfasste Pastoralkonzeption soll uns bei den Fragestellungen helfen: Wo machen wir unsere Sache gut, wo fehlt es uns an Gemeinsamkeiten? Haben wir den Mut, auch Neues auszuprobieren?
Röm.-kath. Kirchengemeinde Weinheim-Hirschberg Bilanz in Zeiten des Umbruchs und des Aufbruchs
Am 16. März 2019 trafen sich Mitglieder der römisch-katholischen Kirchengemeinde Weinheim-Hirschberg im Gemeindehaus Herz Jesu zu einer Pfarrversammlung. Eingeladen hatte der Pfarrgemeinderat, der 2015 von den Gemeindemitgliedern erstmalig für die neue Kirchengemeinde Weinheim-Hirschberg gewählt worden war. Diese umfasst fünf Pfarreien als Seelsorgeeinheit. Mit der Weiterentwicklung der Seelsorgeeinheiten 2015 blieben die Pfarreien kirchenrechtlich bestehen und die Gemeinden als Orte der Seelsorge erhalten. Als Nachfolger der Pfarrgemeinderäte stärken seitdem Gemeindeteams das kirchliche Leben vor Ort.
Nach den Tagen der Fastnacht sind wir mit dem Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch eingeladen, uns auf das zu besinnen, was uns wichtig ist und was uns weiterbringt. Darüber hinaus werden wir ermuntert, uns auf andere Menschen neu einzulassen. Wir sind auf Menschen angewiesen, die uns Augen, Ohren und Lippen, die uns Hände und Füße sind, die uns ein Herz in den Behinderungen unseres Lebens sind. Wir sind auf Menschen angewiesen, die in uns Leben in Fülle ermöglichen.
Die Katholische Kirche ist im Wandel, auf der ganzen Welt, aber auch hier bei uns. Es werden neue Chancen erkannt, aber die Pfarreien in Weinheim und Hirschberg spüren zum Teil auch schmerzlich, dass das Angebot an Messfeiern reduziert werden muss, die Zahl der Priester aber auch der Gläubigen und Engagierten zurückgeht. Die Aufgabengebiete der hauptberuflichen Mitarbeiter*innen erweitern sich von der Gemeinde vor Ort hin auf das gesamte Gebiet der Seelsorgeeinheit.
Das Feuerwehr-Seelsorge-Team FST des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Neckar-Kreis e.V. bietet Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) für den Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg. Diese „Erste Hilfe für die Seele“ wurde auch im vergangenen Jahr von den Hilfsorganisationen in großem Maße angenommen und betroffenen Bürgerinnen und Bürgern in der Region zur Verfügung gestellt. Im Jahr 2018 betreuten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Feuerwehr-Seelsorge-Teams in der Region 1.206 Personen. Wir leisteten betroffenen Menschen Hilfe bei der Bewältigung von Erlebnissen während Unglücksfällen und boten Unterstützung in unterschiedlichsten Krisensituationen.
Seit 27. Dezember waren 63 Sternsingergruppen im Gebiet der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg unterwegs
Rückkehr der Sternsinger
Am 6. Januar kamen die Heiligen Drei Könige in die Gottesdienste. Dabei waren es nicht nur drei, sondern sehr viele. Die Sternsinger kehrten in ihren bunten Gewändern und mit den goldenen Sternen zurück von ihren Touren oder wurden ausgesandt. Im Gebiet der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg waren insgesamt 260 Sternsinger unterwegs, die am Ende 39.726 € in ihren Spendendosen für benachteiligte Kinder in Not weltweit gesammelt und den Segen „20 * C + M + B + 19“ (Christus segne diese Haus) zu den Menschen nach Hause gebracht hatten.
... so heißt es in einem bekannten Adventslied. Alle Jahre wieder feiern wir Weihnachten, ein Freudentag. Jesus wird geboren! Für mich ist Weihnachten jedes Jahr eine ganz besondere Zeit. Die Stimmung draußen in der Natur und die Atmosphäre in der Familie ist anders als im Rest des Jahres, ruhiger, ja besinnlicher.
Weinheimer Mittagstisch 2019 beginntIm Jahr 2019 wird der Weinheimer Mittagstisch in den Monaten Januar und Februar angeboten. Diese Einrichtung wird von der Arbeitsgemeinschaft christlicherKirchen in Weinheim getragen und findet in diesem Jahr zum 20. Male statt. In der ersten Woche vom 07. Bis12. Januar ist die Gruppe der Gemeinde Herz Jesu und die Liebenzeller Gemeinde verantwortlich. Für diese Zeit bitten wir ganz herzlich um Kuchenspenden. Diese können Sie uns jeden Tag ab 9 Uhr im Gemeindehaus vorbeibringen. Wir sagen ein herzliches Vergelt`s Gott. Diakon Günter Huth, Leiter der Arbeitsgruppe
Langsam merken wir, dass die Tage kürzer werden und die dunklere Jahreszeit Einzug hält. In diese Zeit fallen unsere christlichen Gedenktage wie Allerheiligen, Allerseelen und Totensonntag, die an Sterben und Tod erinnern. Gleichzeitig erinnert uns diese Jahreszeit an die dunklen Phasen unseres persönlichen Lebens, an Zeiten, die uns und unseren Glauben mitunter herausfordern.
„Der diesjährige Sommer war laut dem Deutschen Wetterdienst der zweitheißeste in Deutschland seit Beginn regelmäßiger Messungen im Jahr 1881. 19,3 Grad Celsius ergab der bundesweite Temperaturdurchschnitt dieses Jahr. Einzig der Sommer 2003 war mit einem Durchschnittswert von 19,7 Grad heißer. Mit 130 Litern pro Quadratmeter Niederschlägen war der Sommer 2018 zudem der zweittrockenste in Deutschland, der je registriert wurde. Lediglich im Jahr 1911 fiel weniger Regen, damals waren es 124 Liter pro Quadratmeter. Das Regensoll in der Zeit von Juni bis August beträgt in Deutschland eigentlich 239 Liter pro Quadratmeter und ist damit fast doppelt so hoch wie die in diesem Sommer gemessenen Werte. Der Sommer gehört mit etwa 770 Sonnenstunden zudem zu den drei sonnenscheinreichsten seit Beginn der Messungen 1951.“
Mit der Urkunde vom 13. August 2018 wurden Frau Elisabete Guardado für die Pfarrei St. Laurentius Weinheim und Frau Margit Münch und Sr. Amali für die Pfarrei St. Johannes Baptist Leutershausen auf Vorschlag von Pfarrer Schrimpf und Pfarrer Sailer als Kommunionhelferinnen durch Erzbischof Stephan Burger beauftragt. Sie können von nun an beim Austeilen der heiligen Kommunion innerhalb und außerhalb der heiligen Messe und bei der Krankenkommunion mithelfen.
Die Ausbildung erfolgte in einem eintägigen Schulungskurs durch die kath. Diözesanstelle in Ilvesheim (Region Rhein-Neckar).
Wir wünschen den neueingeführten Kommunionhelferinnen alles Gute und den Segen Gottes für ihren Dienst.
25 Ministrantinnen und Ministranten aus der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg nahmen in Begleitung von Pfarrer Stephan Sailer und Pastoralreferent Wolf-Dieter Wöffler an der diejährigen internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom teil.
Viele Momente in unserem Leben stellen uns auf die Probe, ob es gut ist, gerade diesen einen Auftrag zu beginnen, von dem wir noch nicht wissen, was dabei herauskommt. Oder in der Erfüllung der Aufgabe zu spüren, dass es viele Prüfungen auszuhalten gibt, die einen fast zum Aufhören drängen. Trotzdem gibt es diese Erfahrung, dass gerade das Aus- und Durchhalten einer Prüfung auch neue Perspektiven eröffnet. Ich habe eine neue Sichtweise bekommen. Ich habe mich in meinen Grenzen neu kennen gelernt und gespürt, es steckt noch mehr in mir drin. Die folgende Legende vermittelt uns eine Erfahrung der besonderen Art, die im übertragenen Sinne Mut oder Trost schenken kann:
Beirat von links: K.-T. von der Trenck, A.Flocke, L.Mtity, U.Schellhammer, C.Pestel
Abschluss des Kooperationsprojektes
Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle 2015/2016 und den damit auch für Weinheim verbundenen Grossunterkünften Diesbachhalle und Winzerhalle Lützelsachsen haben die beiden Kirchengemeinden, die kath. Seelsorgeeinheit Weinheim–Hirschberg und die Evangelisch Freikirchliche Gemeinde Weinheim (Baptisten) im Juli 2016 gemeinsam das auf 2 Jahre befristete Kooperationsprojekt, einen Integrationshelfer einzustellen, gestartet, das nun zu Ende ging.
Am 23. Juni war es endlich soweit. Nach 2009 ging es zum langersehnten 2. Miniausflug der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg in den Europapark bei Rust. Der Ausflug war von Pastoralassistentin Elisabeth Waibel sorgfältig vorbereitet worden und 70 Minis mit 7 begleitenden Erwachsenen waren mit von der Partie. In Kleingruppen unter der Führung der jeweiligen Oberminis ging es zur Erkundung der Attraktionen des Parks und alle kamen zu ihrem Recht. Neben BlueFire und sich drehenden Kaffeetassen erfreuten sich die Raftingbahn und die Holzachterbahn großer Beliebtheit.
eine Ausstellung als Geschenk für die Peru-Partnerschaft mit Abancay. Begegnungen mit meiner Seele, so betitelt Josef Kast, Pfarrer in Ruhestand, die Ausstellung seiner Aquarelle und Gemälde vom 15. Juli – 29. Juli 2018 im Kreuzgang des Pfarrhauses St. Laurentius. Josef Kast zeigt seine bekannten Gemäldeserien ‚Apostel‘ und ‚Kreuzweg‘, Naturbilder, abstrakte Bilder, Traumbilder, Bilder zu biblischen Themen, therapeutische Bilder und Aquarelle aus der frühen Phase seines Schaffens. Wer die Bilder anschaut, kann die Freudedes Malers an Farben nachempfinden und bei tieferemBetrachten seine Äußerung verstehen: “Ich staune über eine Gestalt, eine Form, die plötzlich erscheint, ohne dass ich eswollte.“ Josef Kast bietet an, seine Empfindungen und Erfahrungen beim Malen zu teilen, und wer daran interessiert ist, kann das ganz persönlich mit ihm tun. Er wird während der Öffnungszeiten der Ausstellung zugegen sein.
Sechs Seelsorger feierten am 13. Mai 2018 ihre Jubiläen gemeinsam und zusammen mit allen Gemeinden der Seelsorgeeinheit Weinheim Hirschberg:
Josef Kast und Karl Wunsch, 50 Jahre Priester; Gerhard Schrimpf, 40 Jahre Priester; Günter Huth, 30 Jahre Diakon; Stephan Sailer, 20 Jahre Priester; Wolfgang Rein, 10 Jahre Diakon.
Vielleicht haben es manche ja schon bemerkt? Ich bin sehr fußballbegeistert. Seit meinem 11. Lebensjahr spiele ich aktiv und habe mit dem 1. FC Saarbrücken auch meinen Lieblingsverein. Als Kind habe ich die Niederungen der Kreisklasse in 2. und 3. Mannschaften durchspielt und bin am Ende tatsächlich mit der 1. Mannschaft der A-Jugend des SC Charlottenburg von der Kreisklasse A in die Kreisliga aufgestiegen. Ich habe als Aktiver wie auch als Fan gelernt, was es heißt zu verlieren und ab und zu auch zu gewinnen. Und ich habe zumindest lebensgeschichtlich 3x erlebt wie unsere Nationalmannschaft Weltmeister geworden ist. Mit den Sportfreunden Stiller darf ich angesichts unserer 4 Weltmeistertitel gerne fabulieren: „Beim ersten Mal war´s ein Wunder, beim zweiten Mal war´s Glück, beim 3. Mal der verdiente Lohn“ und 2014 in Brasilien war´s eine Sensation.
Pfarrer Bardales aus Peru zelebriert Festgottesdienst an Christi Himmelfahrt in St. Jakobus
Grüße aus St. Jakobus an die Partnergemeinde St. Jacinto in Chala, Peru
Einen ganz besonderen Gottesdienst feierte die St. Jakobusgemeinde am vergangenen Donnerstag. In der St. Jakobuskirche wurde nicht nur das Fest Christi Himmelfahrt gefeiert, sondern zusammen mit Pfarrer Sailer und Diakon Rein zelebrierte Pfarrer Jesus Bardales Solis aus Peru. Er war aus Chala in der Prälatur Caraveli gekommen, um die neue Partnerschaft zu beginnen. Die Texte des Gottesdienstes wurden in zwei Sprachen gelesen von Halina Vergara de Walter, die aus Lima stammt und Lena Erdel, die als Voluntaria 1 Jahr in Peru war.
34 Kinder empfingen in der Christkönigskönig ihre erste heilige Kommunion
Erstkommunion am 15.4.2018 in St. Jakobus - Christkönigskirche Großsachsen
„Kommt, lasst uns den Anfang machen, wir probieren neue Sachen“ So lautete die Zeile eines der Lieder, das in der vollbesetzten Christkönigskirche in Großsachsen anlässlich der ersten Heiligen Kommunion von 34 Kindern den Kirchenraum erklingen ließ.
Am 17.03.2018 fand von 9-17 Uhr im Gemeindehaus St. Marien der Klausurtagdes PGR statt.Etwa die Hälfte der Amtszeit des PGR ist vorbei. Aus diesem Grund stand ein Rückblick der Teilnehmenden über die eigene Motivation, sich im PGR zu engagieren, an erster Stelle. Ehrlichwurde sich darüber ausgetauscht, welche Schwierigkeiten sich bei der Arbeit im PGR auftun. Verschiedene Vorstellungen von Kirche rundeten den Vormittag ab. Am Nachmittag lag der Fokus auf der Zukunft.
Während der Frühling in diesem Jahr noch auf sich warten lässt, feiern wir an Ostern das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Dieses kirchliche Fest gerät aber leider zu schnell wieder in den Hintergrund und spätestens nach den Erstkommunionfeiern fällt die Osterzeit aus dem Blickfeld. Dabei dauert die Osterzeit 50 Tage lang! Aus diesem Grunde lade ich uns ein, das Osterfest und seine Bedeutung genauer zu betrachten:
Bischof Reinhold Nann, der aus Breisach stammt, wurde im letzten Jahr zum Bischof in Peru ernannt. Papst Franziskus schrieb zu seiner Ernennung: „Wir brauchen solche Botschafter der Hoffnung wie dich und solche Brückenbauer der Nächstenliebe.“
Auf Einladung der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg feierte er zusammen mit Pfarrer Schrimpf, Leiter der Seelsorgeeinheit, einen Gottesdienst in der Christkönigskirche Großsachsen.
Am 7. März vollendet Pfarrer i.R. Klaus Ries sein 80. Lebensjahr. Er ist in unserer Seelsorgeeinheit bestens bekannt und beliebt, war er doch von 1987 bis 1997 Pfarrer in der damaligen – von heute ausgesehen – kleinen, schönen Pfarrei St. Jakobus Hohensachsen mit Großsachsen und Lützelsachen. Nach seiner Pensionierung im Jahr 2008 zog es ihn wieder zurück in die Sachsendörfer. Gerne brachte er sich mit seinen großen Talenten in die Seelsorgearbeit ein: in Einkehrtagen, Bibelgesprächen, Vorträgen, Ausflügen, Taufen, Beichtgesprächen, Trauungen, Krankenbesuchen, Krankensalbungen, Beerdigungen.
Sicher ist bei euch die Nachricht von dem Attentat am 11. Februar in der St. Lidwina-Filialkirche im Dorf Bedog nahe Yogyakarta angekommen. Was geschah? Wie gewohnt leitete ich die hl. Messe morgens um ½ 8. Es waren etwa 300 Glaeubige anwesend. Wir waren gerade beim Gloria als im hinteren Teil der Kirche ein Tumult entstand: die Leute verliessen fluchtartig die Kirche. Ich dachte erst an ein Erdbeben, aber die Erde bebte nicht. (weiter)
Weinheim. Der Weinheimer Jesuitenpater Karl-Edmund Prier ist am Sonntag bei einem Attentat auf der der indonesischen Insel Java schwer verletzt worden. Wie der Jesuitenorden in Deutschland auf seiner Internetseite berichtet, attackierte der Attentäter bei der Sonntagsmesse in Sleman in der Provinz Yogyakarta auch mehrere Gläubige mit einem Samuraischwert. Die Hintergründe der Tat sind nach Angaben des Jesuitenordens noch unklar; christliche Kirchen seien in Indonesien allerdings häufig Ziel von Anschlägen islamistischer Attentäter. (weiter)
DAS-MACHT-SINN.JETZT
25.01.2018
Unter diesem Motto hat der Berufsverband der Pastoralreferent*innen in der Erzdiözese Freiburg am 8. Januar eine einjährige Kampagne zur Werbung für den Beruf in den sozialen Medien gestartet. Auf der Homepagewww.das-macht-sinn. jetzt finden sich täglich neue Beiträge rund um das Berufsbild und die Vielfalt derMöglichkeiten in diesem Beruf, die über die sozialen Medien geteilt, geliked und verbreitet werden dürfen. Der noch recht junge pastorale Beruf Pastoralreferent*in hat im vergangenen Jahr in unserer Erzdiözese 40jähriges Bestehen gefeiert. Als Frucht des II. Vatikanischen Konzils und der Würzburger Synode in Deutschland wurde ein neues pastorales Berufsbild aus der Taufe gehoben, das der Tatsache Rechnung trug, dass Ende der 60er Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts viele Theologinnen nicht Priester werden konnten und viele Theologen nicht mehr Priester werden wollten. Als eigenständiges Berufsbild hat es sich in der deutschen und westeuropäischen Kirche bis heute gehaltenund an Bedeutung gewonnen. In den „Zwischenräumen“ (zwischen Klerus und Laien, Kirche und Gesellschaft,Gott und Welt) bezeugen die studierten Theologinnen und Theologen in einer bunten Vielfalt vonAufgaben die Gegenwart Gottes in dieser Welt und für die Menschen, denen sie begegnen. Man findet siein der klassischen Gemeindepastoral, im Krankenhaus, im Gefängnis, in der Schule, auf den Friedhöfen undim Bildungswesen und immer öfter als Fachreferentinnen und -referenten im Seelsorgeamt oder im ErzbischöflichenOrdinariat. Sind sie in der Regel einem Priester als Dienstvorgesetztem zugeordnet, hat sich z.B. in der Schweiz dasBerufsbild dahingehend entwickelt, dass Pastoralreferent*innen auch Gemeindeleitung und Sakramentenspendungübernehmen. Die vier „Azubis“, die wir bisher in unserer Seelsorgeeinheit hatten, belegen die Vielfalt des Berufsbildesebenfalls: Dr. Marc Breuer ist inzwischen Dozent an der Universität Paderborn, Manuel Rogers koordiniertals Fachreferent die Flüchtlingsarbeit unserer Erzdiözese, Carmen Chivu war für die Erzdiözese Bambergzuletzt mit ihren Sternsingern bei der Bundeskanzlerin und Elisabeth Waibel bringt als eine von 17Pastoralassistent*innen im neuen Kurs wichtige Impulse in unsere Seelsorgeeinheit ein und Hoffnung für denFortbestand der Berufsgruppe mit. Und auch ich darf heute nach 20 Jahren im Beruf sagen, dass ich bei allen Höhen und Tiefen noch immerdas mache, was ich immer machen wollte. Neben dem pfarrlichen Alltag, der vielfältigen Begegnung mit denMenschen vor Ort und ihrer Begleitung, darf ich in der Notfallseelsorge tätig sein, mit Männern auf Visionssuchegehen, mit Vätern und Kindern Wochenenden verbringen, bin in der zweiten Amtsperiode Mitarbeitervertreterunserer Berufsgruppe und war zuletzt 6 Jahre Delegierter unseres diözesanen Berufsverbandes imBundesberufsverband der Pastoralrefrent*innen Deutschlands. Dabei gibt die Entwicklung des Berufes Landauf und Land ab durchaus Grund zur Sorge und Werbung macht JETZT SINN, damit Kirche in den „Zwischenräumen“präsent bleibt und für die Menschen immer wieder das Fenster zu Gott hin öffnet. Begleitensie die Kampagne, denn DAS-MACHT-SINN.JETZT. ●
Die Sternsinger in Weinheim und Hirschberg sammeln 40.000 Euro für benachteiligte Kinder
Die Sammelbüchsen der Sternsinger in der Kath. Kirchengemeinde Weinheim-Hirschberg waren ganz schön schwer. Seit dem 26. Dezember waren 240 Mädchen und Jungen sowie 90 jugendliche und erwachsene Begleitende in Weinheim und Hirschberg unterwegs zu den Menschen. Unzählige Male hatten sie ihre Lieder gesungen und „20*C+M+B+18“, Christus Mansionem Benedicat, über zahllose Türen geschrieben. Und das Ergebnis ihres Engagements unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ kann sich wahrlich sehen lassen: 40.000 Euro kamen bei der Sammlung zusammen, die für benachteiligte Kinder in aller Welt bestimmt sind.
Das Feuerwehr-Seelsorge-Team FST des Kreisfeuerwehrverbandes Rhein-Neckar-Kreis e.V. bietet Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) für den Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg. Dieses Hilfsangebot wurde auch im vergangenen Jahr von den Hilfsorganisationen in großem Maße angenommen und betroffenen Bürgerinnen und Bürgern in der Region zur Verfügung gestellt. Im Jahr 2017 betreuten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Feuerwehr-Seelsorge-Teams in der Region 847 Personen. Wir leisteten betroffenen Menschen Hilfe bei der Bewältigung von Erlebnissen während Unglücksfällen und boten Unterstützung in unterschiedlichsten Krisensituationen. „Erste-Hilfe für die Seele“: aus der Region - für die Region… 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Feuerwehr-Seelsorge-Teams bieten in der Region „Erste-Hilfe für die Seele“ an. Diese Hilfe wird von ehrenamtlichen Kräften aus der Region täglich an 24 Stunden und an 365 Tagen im Jahr angeboten. Alle ehrenamtlichen Mitglieder des FST sind Angehörige einer Feuerwehr im Rhein-Neckar-Kreis oder der Stadt Heidelberg.
Junge Leute zwischen 16 und 29 Jahren können nun noch bis 31. Dezember 2017 daran teilnehmen, meldete Radio Vatikan am Mittwoch. Ursprünglich sollte der Fragebogen zu Lebenszielen, Familie, Arbeit und Religion bis zum 30. November online sein. Die Antwort der Deutschen Bischofskonferenz auf die Umfrage wurde inzwischen veröffentlicht.
Am 22. November 1987 wurde Günter Huth zum Diakon geweiht. Seit 30 Jahren schenkt er diesen Dienst mit Freude und großem Engagement unserer Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg mit Schwerpunkt in den Pfarreien St. Laurentius und Herz Jesu Weinheim und vielen Menschen darüber hinaus.
Eine kleine Gruppe von Christen trifft sich in einer Großstadt vor einem Supermarkt, um mit Liedern auf den Advent und das bevorstehende Weihnachtsfest aufmerksam zu machen. Ein junges Paar bleibt stehen, beide hören zu und die Frau sagt: „Schau dir mal die Christen an, jetzt reißen sie sich sogar schon Weihnachten unter den Nagel!“
Nun, wem gehört eigentlich Weihnachten?
Ich habe mich umgehört und dabei Folgendes erfahren:
Ein neues Gesicht in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg
10.11.2017
Seit 1. November ist Frau Elisabeth Waibel als neuePastoralassistentin in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg. Sie ist 28 Jahre alt und verheiratet. Aufgewachsen ist sie in der Südpfalz, in der Nähe von Landau. Aufgrund ihrer Prägung durch das Elternhaus und ihr Engagement in ihrer Heimatgemeinde machte sie sich schon früh Gedanken über ihre christliche Berufung. Nach dem Abitur strebte sie zunächst keinen kirchlichen Beruf an, sondern absolvierte eine Ausbildung als Rettungshelferin. Nach dieser und weiteren Erfahrungen in verschiedenen medizinischen Fachbereichen entschied sie sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr in Freiburg. In Freiburg blieb sie dann und schrieb sich für das Studium der Katholischen Theologie ein. Im Laufe des Studiums festigte sich der Wunsch, den Beruf der Pastoralreferentin zu ergreifen. Nun wird sie diesem Wunsch in der Pastoralassistentinnenzeit Seelsorgeeinheit ein Stück näher kommen. 2 Jahre dauert die Assistentinnenzeit unter der Begleitung durch Pastoralreferent Wolf-Dieter Wöffler, mit vielen Ausbildungselementen der Erzdiözese, der Schulausbildung und der praktischen Anwendung des Gelernten in der Seelsorgeeinheit. Frau Waibel hat ihr Büro im Pfarrhaus von St. Marien in der Weststadt.
Dem Himmel so nah
26.10.2017
So lautete der Titel des Jubiläumskonzertes der Ökumenischen Hospizhilfe Weinheim-Neckar-Bergstraße im Oktober 2017 in Schriesheim anlässlich ihres 20jährigen Bestehens. Eine passende Überschrift auch für den Monat November. In diesem Monat bringen uns zwei Tage besonders in Verbindung zwischen Himmel und Erde. Am Hochfest Allerheiligen wird der heiligen Frauen und Männer gedacht, die ganz bei Gott sind. Dazu zählen nicht nur die bekannten Märtyrer und Glaubenszeugen, sondern auch diejenigen, die nicht offiziell heiliggesprochen wurden und nicht im Kalender der Kirche stehen. Kurz gesagt: An Allerheiligen gedenkt man der Menschen, von deren Heiligkeit nur Gott weiß. Schon im vierten Jahrhundert wurden in der orthodoxen Kirche Allerheiligenfeste gefeiert. In der westlichen Kirche wurde der Tag erst unter Papst Gregor III. (731 bis 741) eingeführt. Papst Franziskus betont, dass jeder Christ zum Heiligen werden kann, wenn eine bestimmte Lebensweise beachtet wird: „Niemals hassen, sondern den anderen, den Bedürftigsten dienen; beten und in der Freude leben; das ist der Weg der Heiligkeit!“ An Allerseelen gedenken wir aller Verstorbenen, besonders unserer eigenen Familienangehörigen. Dazu werden bereits am Vortag die Gräber der Verstorbenen geschmückt und besucht. An Allerseelen wird die Hoffnung auf Auferstehung in den Mittelpunkt gestellt. Dieser besondere Gedenktag wurde im Jahr 998 von Abt Odilo von Cluny ausgerufen. Zunächst galt es nur für die Toten der ihm unterstellten Klöster, später wurde es dann auf die ganze Kirche ausgeweitet. In jeder Eucharistiefeier gedenken wir der Lebenden und der Verstorbenen. Auch in den Gottesdiensten wird die Verbindung zwischen Himmel und Erde spürbar. Es hilft uns, den Menschen, die wir vermissen, näher zu sein und in unserer Trauer Gottes Trost und Beistand zu erfahren. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Zeit im November in Gemeinschaft oder im stillen Gedenken.
Wie kann kirchliches Leben zukünftig aussehen? Diese Frage beschäftigt momentan viele Diözesen, Seelsorgeeinheiten und Pfarreien, die auf der Suche nach neuen Möglichkeiten des Kirche-Seins sind.
25 Jahre Ortsjubiläum von Gemeindereferentin Michaela Mikula und 20 Jahre Dienstjubiläum von Pastoralreferent Wolf-Dieter Wöffler
Am 15. August 2017 sind es 25 Jahre, dass Frau Michaela Mikula als Gemeindereferentin in der Pfarrei St. Marien tätig ist. Wir danken für Ihren Dienst: Erstkommunionvorbereitung, Kinder- und Familiengottesdienstkreise, Liturgieausschuss, Ökumene, Frauengemeinschaft, Brasilien-Partnerschaft, deutsch-polnischer Familienkreis, Krankenkommunion, Religionsunterricht, Schulgottesdienste, Beerdigungsdienst und Trauerpastoral, Begleitung Gemeindeteam.
Am 10. September 2017 sind es 20 Jahre, dass Herr Wolf-Dieter Wöffler als Pastoralassistent / Pastoralreferentin unserer Diözese tätig ist. Wir danken für seinen Dienst: Erstkommunionvorbereitung, Firmkatechese, Jugendarbeit, Ministrantenarbeit, Projektkirche Paulstraße, Öffentlichkeitsarbeit, Ökumene, Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Weinheim, Begleitung Gemeindeteam, Notfallseelsorge, Männerarbeit, Visionssuche, Ausbildungsmentor.
Für Michaela Mikula und Wolf-Dieter Wöffler hat sich der Dienst in diesen Jahren sehr verändert und vor allem ständig erweitert. Das bedeutete: Abschiednehmen von Liebgewordenem und Anpacken neuer Aufgabenfelder.So arbeiten sie beide heute für die ganze Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg, auch wenn Frau Mikula Ansprechperson für die Pfarrei St. Marien/Weststadt und Herr Wöffler Ansprechpersonfür St. Laurentius (Zentral-) und Herz Jesu (Nord-Stadt) ist. Wir wünschen Frau Mikula und Herrn Wöffler für ihre vielfältigen Aufgaben weiterhin Gesundheit, Freude und Gottes Segen.
Für das Seelsorgeteam, den PGR, die Gemeindeteams und Stiftungsausschüsse
Pfarrer Gerhard Schrimpf Pfarrer Stephan Sailer●
Liebe Gemeinde,
02.08.2017
meine Zeit in der Seelsorgeeinheit Weinheim- Hirschberg neigt sich dem Ende entgegen. Ich will meinen letzten Artikel im Leben im Weinberg nutzen, um mich von Ihnen zu verabschieden und Ihnen von Herzen zu danken. Im September 2014 begann meine Ausbildungsphase als Gemeindeassistentin in der Seelsorgeeinheit mit Dienstort in der Pfarrei St. Jakobus. Bereits nach einer kurzen Zeit verabschiedete ich mich dann allerdings aufgrund der Geburt meines Sohnes Johannes und der anschließenden Elternzeit. Ein Jahr später, im September 2015, ging es dann aber weiter – diesmal ohne Unterbrechungen bis heute. Nach dem Bestehen meiner ersten Dienstprüfung endet für mich nun im August 2017 die Zeit des Berufspraktischen Jahres in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg. Ab September ist mein neuer Wirkungsort in der Seelsorgeeinheit Mannheim-Nord in der Pfarrei St. Elisabeth. Meine Zeit hier in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg war geprägt von vielen schönen Begegnungen und Erfahrungen. In den verschiedensten Situationen, darunter eine Erstkommunion- und eine Firmvorbereitung, kam ich mit Ihnen in Kontakt und durfte mit vielen von Ihnen zusammenarbeiten. Ich möchte mich bei allen meinen WeggefährtInnen aufs herzlichste für die schöne Zeit, das große Engagement und die unglaubliche Energie bedanken, die in unsere gemeinsamen Aktionen geflossen sind. Mit großer Freude blicke ich auf die letzten drei Jahre zurück und werde sie in bester Erinnerung behalten. Ihnen allen und der ganzen Seelsorgeeinheit wünsche ich für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen. Ihre Elisabeth Stöhr ●
Urlaub mit Gott
29.06.2017
Freuen Sie sich auch schon auf die freien Wochen in diesem Sommer? Vielleicht wollen Sie fremde Länder bereisen und etwas Neues kennenlernen oder vertraute Feriendomizile aufsuchen, denn da beginnt die Erholung erfahrungsgemäß gleich am ersten Tag. Ohne berufliche oder schulische Verpflichtungen einfach in den Tag leben und spontan gestalten, davon träumen viele. Oder mit der Natur auf Tuchfühlung gehen bei Wanderungen oder beim Baden im Meer. Die Seele einfach mal baumeln lassen. Wenn ich das mache, öffnen sich neue Räume: für mich selbst, für Begegnungen mit anderen, für das Erleben der Schöpfung, auch für Gott. Für mich persönlich ist es deshalb ganz wichtig, Gott auch im Urlaub Gelegenheit zu geben, zu mir zu sprechen. Deshalb ist ein Reisebegleiter für mich stets das Büchlein „Gottes Wort für jeden Tag“, das mir eine Bibelstelle als Anregung für den Tag mitgibt. Darüber kann ich nachdenken und überlegen, was das mit meinem Leben zu tun hat. Aber gerne schaue ich auch auf die Zeichen am Wegesrand: die Kapelle, die zum Verweilen und zum Gebet einlädt. Das Weg- oder Gipfelkreuz, das uns das Wort Jesu nachempfinden lassen kann: Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung der Welt (Mt. 28, 20b). Oder auch die gemeinsame Eucharistiefeier mit mir fremden Menschen, wo ich spüren kann, dass der Glaube verbindet. Ein solches Erlebnis hatte ich bei einem Berggottesdienst in den Pfingstferien (siehe Foto). Ich habe dabei eine große Dankbarkeit und Zufriedenheit empfunden.
Die wünsche ich Ihnen auch, nicht nur in Ihrer freien Zeit!
Mit sommerlichen Grüßen Gabriele Mihlan-Penk
Gemeindereferentin ●
Schottlandfreizeit
12.06.2017
Auge in Auge mit dem Hochlandrind
Gruppe in Jedburgh
Auf den Spuren des hl. Columban waren 40 Firmanden der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg mit 8 Begleitenden und einem grandiosen Busfahrer am Samstag vor Pfingsten aufgebrochen, um die schottischen Highlands zu erkunden. Führte die erste Teilstrecke von Weinheim nach Zeebrügge und auf die Fähre nach Hull, brachte sich die Gruppe mit einer gemeinsamen Andacht auf dem Fährdeck in Stimmung und ließ jeden Tag eine weitere Andacht an historischen Orten folgen. (weiter mit mehr Bildern)
Firmanden goes Hünfeld
24.05.2017
46 Jugendliche aus der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg hatten sich mit Pfarrer Stephan Sailer und Pastoralreferent Wolf-Dieter Wöffler auf den Weg ins Bonifatiuskloster nach Hünfeld begeben, um ein Wochenende im Kontakt mit der Spiritualität der Oblatenmissionare zu verbringen.weiter
Als sich der PGR der SE Weinheim- Hirschberg am 10./11. Februar mit den 2 Moderatoren Martina Leidinger und Georg Roller zur jährlichen Klausurtagung traf, war spürbar, dass man sich persönlich nun schon besser kannte und gespannt war, was die 2 Tage an neuen Er- kenntnissen bringen würden. Dekan Dr. Joachim Dauer hatte in seinem Bericht zur Visitation Im Juni 2016 angeregt, eine Pastoral konzeption für unsere SE zu entwi ckeln. „Was ist Ihr Herzenswunsch für die SE Weinheim-Hirschberg?“,fragte er uns in seinem Bericht. Wir 26 Teilnehmer kannten also das Thema der beiden Tage.
In der Zeit vor Ostern thematisiere ich mit meinen Schülerinnen und Schüler die Karwoche. Bei der Kreuzigung hören sie aufmerksam zu, denn das ist spannend, fesselnd, dramatisch. Bei der Auferstehung angelangt ändern sich dann die Reaktionen: „Die Auferstehung, das ist doch eigentlich Unsinn!“ lautet dann die Antwort und ähnliche folgen. Sie können das einfach nicht glauben!
Nach den fröhlichen Fastnachtstagen hat sie wieder begonnen – die Fastenzeit. Sie wird auch österliche Bußzeit genannt, da diese 40 Tage der Vorbereitung uns auf das Osterfest einstimmen sollen. Diese besonders geprägte Zeit lädt uns ein, auf unser eigenes Leben zu schauen und zu überlegen, wo und wie ich - zumindest „auf Zeit“ - auf etwas verzichten kann. Ein Verzicht oder ein bewusstes Mich-Einstimmen auf diese Fastenzeit braucht eine besondere Kraft und auch Durchhaltevermögen.
Die Zeit - manchmal steht sie still, für einen kleinen, wunderbaren Moment. Dann wieder rennt sie, verfliegt, lässt sich nicht festhalten – und will ein andermal so gar nicht vergehen. Man kann sie nicht sehen, nicht hören, nicht riechen und nicht fassen. Nur eines ist klar: dass sie vergeht – und zwar für jeden auf eigene Art und Weise, in seinem eigenen Tempo.
Am 4. Adventswochenende trafen sich rund 30 Jugendliche aus den Pfarreien St. Jakobus und St. Marien mit ihren Katecheten unter der Leitung von Elisabeth Stöhr und Klaus Veeser im Schulungszentrum in Ritschweier. Die Teilnehmer bereiten sich auf die Firmung 2017 vor und das Wochenende sollte dem gemeinsamen Start in die Firmvorbereitung dienen. (weiter)
Bischofssynode 2018
16.01.2017
Papst beteiligt Jugendliche an der Vorbereitung der Synode
Papst Franziskus hat für den Oktober 2018 eine Bischofssynode zum Thema „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsentscheidung" angekündigt. Am Freitag, den 13. Januar wurden das 22-seitige Vorbereitungsdokument und ein Schreiben von Papst Franziskus an die Jugendlichen veröffentlicht, indem er die Jugendlichen aufruft „“hinauszugehen", um Euch einer unbekannten Zukunft entgegenzuwerfen, die aber Träger sicherer Verwirklichungen ist und auf die hin Er selbst Euch begleiten wird“. In diesem Vorbereitungsdokument heißt es unter anderem, dass die Kirche aufgerufen sei, "von den Jugendlichen zu lernen". Umgekehrt hätten ausnahmslos alle Jugendlichen "das Recht, auf ihrem Weg begleitet zu werden". Als Zielgruppe versteht der Vatikan 16- bis 29-Jährige. Erstmals in der 50-jährigen Synodengeschichte will sich der Vatikan online an die Jugendlichen wenden. Mussten die Vorbereitungsdokumente zur Familiensynode noch mühsam vor Ort in unseren Pfarreien digital übersetzt werden, bereitet der Vatikan nun selbst die Plattform vor. Dabei sind die Jugendlichen aufgerufen, sich im Internet direkt an der Umfrage zu beteiligen. Die Seite www.sinodogiovani2018.vasoll am 1. März freigeschaltet werden. Weitere Unterlagen werden auch auf der Homepage der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschbergwww.se-wh.dezu finden sein.
Die Sternsinger in den Sachsendörfern sind unterwegs
Am zweiten Weihnachtstag wurden im Gottesdienst in St. Josef Lützelsachsen die Sternsinger von St. Jakobus ausgesandt.
Die ca 100 Kinder sind ab 27.12. bis 5.1. in den Sachsendörfern unterwegs und werden versuchen alle Haushalte zu erreichen und den Segen für das neue Jahr zu bringen. Dabei bitten sie um eine Spende für Kinder in Not.
Gerade haben wir in unserer Seelsorgeeinheit die Nacht der Lichter in der St. Laurentius-Kirche gefeiert. Der Grund war, Jesus in der Monstranz ins rechte Licht zu rücken und in seinem Namen Menschen in die Kirche einzuladen zu Stille, Gebet, Anbetung, Gesang, zum Hören auf das Wort Gottes oder zu einem Gespräch mit einem Priester. Denn er ist es, der uns sagt: Kommt alle her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid. Dazu gingen Einladungsteams zu zweit auf die Straße, um die Menschen an- zusprechen, die sich vielleicht zu einem Besuch des Martinszuges oder von Nightgroove, dem großen Musikereignis auf den Weg gemacht hatten, ihnen eine kleine Kerze zu schenken und ihnen anzubieten, sie in der Kirche zu entzünden.
Ehrlich gesagt, ich mag diese Herbsttage, Tage, an denen es manchmal gar nicht so recht hell werden mag, Tage mit Schmuddelwetter und Nebel. Die Natur lädt mich ein, ihrem Beispiel zu folgen und ein wenig auszuruhen. Ich fühle mich mit hineingenommen in einen Jahreslauf, der Pausen macht und nicht ständig in voller Pracht stehen muss.
An 10 Samstagen vor den Ferien wurden die Miniaspiranten Svenja, Annelie, Sophie und Simon durch Herrn Tatzel (Mesner in St. Jakobus) auf den Ministrantendienst vorbereitet. Es wurde der Aufbau der Hl. Messe erklärt, die Symbole und Zeichen in der Eucharistiefeier erläutert und die gemeinsam in der Hl. Messe gesprochenen Gebete eingeübt. Praktische Übungen ergänzten das Programm.
zum 01. September 2016 habe ich meinen Dienst als Pfarrer in solidum in der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg begonnen und freue mich auf den gemeinsamen Weg mit den Menschen in den verschiedenen Gemeinden. Schon einen Monat vor meinem offiziellen Beginn begleitete ich zusammen mit Gemeindereferentin Michaela Mikula und Frau Anita Filipczuk aus der Pfarrgemeinde St. Marien eine Gruppe von 12 Jugendlichen aus der Seel- sorgeeinheit zum XXXI. Weltjugendtag in Krakau/Polen.
Alternative Gottesdienste und Möglichkeiten der Gestaltung
TeilnehmerInnen des Workshops.
Was ist Gottesdienst für mich? Welche Bedeutung hat die Feier der Liturgie? Wie groß ist die Vielfalt von gottesdienstlichen Feierformen? Mit diesen und ähnlichen Fragestellungen beschäftigten sich am vergangenen Samstag 25 motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Gemeindehaus von St. Jakobus in Großsachsen.
nach fast 14 Jahren in Weinheim schlägt nun bald die Stunde meines Ab- schieds von dieser Stadt, von vielen lieben Menschen, von den Gemeinden der Seelsorgeeinheit. Als wir Fokolarpriester im Sommer 2002 von der Mög- lichkeit hörten, in Weinheim die Seelsorge zu übernehmen, waren wir sofort elektrisiert. Nach der Besichtigung des einzigartigen Pfarrhauses gab es für uns sowieso keinen Zweifel mehr: Das ist unser Platz. Diese Einschätzung hat sich in all diesen Jahren nicht geändert, auch nicht, als von den vier akti- ven Priestern nach und nach nur noch zwei übrig geblieben sind. Wir konnten diese ganz verschiedenen Situationen und Entwicklungen verkraften, weil wir in der Breite ein unglaubliches Wohlwollen und eine Bereitschaft zur Mitarbeit gefunden haben, was uns immer wieder überraschte.
Abfahrt ins Zeltlager 2016 der KJG St. Jakobus vor der Christkönigkirche
Der erste Ferientag ist in den Sachsendörfern immer ein besonderer Tag: Pünktlich um 9 standen - wie jedes Jahr - 52 Kinder und einige Jugendleiter und –leiterinnen der KJG Hohensachsen vor der Christkönigskirche, um ihr Gepäck in einem großen Bus zu verstauen. Die Abfahrt ins Zela 2016 mit dem Motto „Zelaheroes: Helden der Zukunft“ stand unmittelbar bevor
Als solches präsentierten sich einige Sekretärinnen, Mitglieder des Seelsorgeteams und des Pfarrgemeinderates beim Deeskalationstraining. Ein Team des Polizeipräsidiums Mannheim war eigens für dieses besondere Training ins Pfarrhaus von St. Laurentius gekommen. Es ging darum, in heiklen Situationen, die im Umgang mit Klienten passieren können, deeskalierend tätig werden zu können. Neben der Grundhaltung, stets Ruhe zu bewahren, ging es den Beamten vor allem darum, das Vertrauen auf das Bauchgefühl und die Ich-Stärke zu fördern. Die Haltung „Mit mir nicht“ dient vor allem einer kraftvollen Selbstverteidigung und führt zu einem klaren und eindeutigen Auftreten, dass dem einen oder der anderen freundlich deutlich macht, dass hier nichts zu holen ist. Für den Fall der Fälle wurden auch verschiedene Schlag- und Tritttechniken geübt, die in vollem positiven Bewusstsein eine effektive Abwehrmöglichkeit bieten. Diese ganz andere Fortbildung stärkte das Selbstbewusstsein der Teilnehmenden und soll für das Erleben heikler Alltagssituationen Sicherheit geben.
Ab 1. August 2016 wird die ehemalige Pfarrerswohnung im Pfarrhaus St. Jakobus von anerkannten Asylanten bewohnt.
Als am 17.9.2015 Pfarrer Bold beim Pfarrgemeinderat darum bat, dass alle Gemeinden der Seelsorgeeinheit nachdenken sollten, ob sie in kirchlichen Immobilien Unterkünfte für Flüchtlinge einrichten könnten, fiel diese Bitte bei St. Jakobus auf vorbereiteten Boden.
Die katholische Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg stellt in Kooperation mit der evangelischen freikirchlichen Gemeinde Weinheim einen irakischen Christen als Integrationshelfer an.
Am 17. Juli wurde Pfr. Johannes Bold nach 14jähriger Tätigkeit in Weinheim und Hirschberg von zahlreichen Gästen und Gemeindemitgliedern mit einem bunten Gottesdienst und einem schönen Fest in St. Marien verabschiedet. Begonnen hatten die Pfarrer damals zu viert und den 5 Pfarreien mit ihrer kooperativen Art den Stempel des Gemeinsamen aufgedrückt. Zuletzt waren sie nur noch zu zweit und Pfarrer Bold in solidum mit Pfarrer Gerhard Schrimpf der leitende Pfarrer der einen Kirchengemeinde Weinheim-Hirschberg.
Im Auftrag unseres Erzbischofs visitierte am Freitag und Samstag, 24./25. Juni Dekan Dr. Joachim Dauer und Dekanatsreferentin Dr. Christiane Martin unsere Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg (SE). Zu Beginn der halbjährigen Vorberei- tungszeit hat sich ein Gremium mit Vertretern aller 5 Pfarreien gebildet, das von statistischen Angaben bishin zu Berichten von Gruppen, Kreisen, Maßnahmen und Projekten gesammelt und zu einem 70seitigen Selbstbewertungsbericht zusammengefasst hat, der als Grundlage der Visitation diente.
Am 24. und 25. Juni findet in unserer Seelsorgeeinheit die Visitation statt, die Dekan Dr. Joachim Dauer, im Auftrag von Erzbischof Stephan Burger, zusammen mit der scheidenden Dekanatsreferentin Dr. Christiane Martin in unseren Pfarreien durchführen wird.
Vielleicht wissen es noch nicht so viele in unseren Pfarreien, aber ich habe im kirchlichen Bereich eine Ausbildung zum „Visionssuchenleiter“ gemacht. Das ist jetzt 5 Jahre her und an Pfingsten durfte ich zum ersten Mal selber 10 Männer aus unserer Erzdiözese und der pfälzischen Landeskirche im Alter von 30-64 Jahren auf ihrer Suche in der Natur Schwedens begleiten. Zusammen mit Dr. Michael Bergheim, Arzt und Prädikant aus Hamburg, und Markus Kaupp-Herdick, Gemeindereferent aus Zell am Hammersbach, bildeten wir das Leitungsteam.
Zehn Jugendliche beider Konfessionen aus den KJG Gruppen Weinheim und Hohensachsen und Ministrantengruppen aus der ganzen Seelsorgeeinheit nahmen in den Herbstferien 2015 und in der Osterwoche an einem 14-tägigen Jugendleiterkurs teil. Zusammen mit insgesamt 35 Jugendlichen aus dem Dekanat Heidelberg-Weinheim beschäftigten sie sich z.B. mit Zielen, Methoden, Aufgaben, Rechts- und Organisationsfragen der Jugendarbeit, mit psychologischen und pädagogischen Grundlagen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, mit Gefährdungstatbeständen des Jugendalters und Fragen des Kinder- und Jugendschutzes. Sie absolvierten in dieser Zeit zusätzlich einen Erste Hilfe Kurs und organisierten jeweils in Eigenverantwortung ein Projekt mit und für Kinder und Jugendliche in unseren Gemeinden. Damit qualifizierten sie sich für die Aufgaben als Jugendleiter/ Jugendleiterin und erhielten die bundesweit als Nachweis der Qualifizierung anerkannte „Juleica“ (Jugenleitercard).
Seit einem Jahr besteht der neue Pfarrgemeinderat (PGR) der Seelsorgeeinheit Weinheim-Hirschberg. 24 Männer und Frauen wurden aus den sechs Gemeinden der Seelsorgeeinheit gewählt. Damit arbeiten in diesem neuen Gremium Pfarrgemeinderäte aus den Weinheimer Pfarreien St. Laurentius, Herz Jesu und St. Marien, aus St. Jakobus mit seinen Sachsendörfern, aus St. Johannes in Leutershausen und aus der Pfarrei Herz Jesu Oberflockenbach zusammen.
„Amoris Laetitia (= AL) – Über die Liebe in der Familie“, so lautet der Titel des nachsynodalen Schreibens von Papst Franziskus, das am 19. März, dem Fest des hl. Josef, nach dreijähriger synodaler Beratung unter konkreter Einbeziehung der Gläubigen unterzeichnet wurde. Mit großer Spannung wurde das Erscheinen dieses Schreibens inner- und außerkirchlich erwartet. Und so herausfordernd eine sorgfältig Lektüre des Schreibens ist, so schnell und divergent finden sich erste Einschätzungen in der Presse und den sozialen Medien.
Am vergangenen Sonntag trafen sich junge Familien von St. Jakobus zum Familiengottesdienst in Großsachsen. Anschließend traf man sich mit den Kindern im Gemeindesaal an der Christkönig Kirche zum gemeinsamen Mittagessen und Spielen mit den Familien. Alle hatten sichtlich viel Spaß bei diesem gemütlichen Beisammensein. Man konnte sich austauschen und kennenlernen. Die Gemeinde St. Jakobus freut sich sehr über die Entstehung dieses neuen, jungen Familienkreises. mehr ...